Was im Verborgenen ruht

Als die Polizistin Teo Bontempi nach einer schweren Verletzung nicht mehr aus dem Koma erwacht, weist alles auf einen Mordanschlag hin. Weil Teo zuletzt vor allem in der nigerianischen Gemeinde Nord-Londons ermittelte, beginnt Detective Superintendent Thomas Lynley auch genau dort mit der Suche nach dem Täter. Zusammen mit DS Barbara Havers taucht er in eine Welt ein, die nichts mit dem privilegierten britisch-bürgerlichen Leben, wie es Lynley bisher kannte, gemein zu haben scheint. Eine Welt, in der Schweigen und Unverständnis mehr als sonst ihre Arbeit behindern. Zumal auch Teo selbst nicht nur ein Geheimnis zu verbergen hatte ...

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Was im Verborgenen ruht
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Pressestimmen

»›Was im Verborgenen ruht‹ ist ganz große Krimikunst auf knapp 800 Seiten. Keine davon ist zu viel.« NDR Kultur

»"Frauen bluten, dienen, kriegen Kinder und sterben [...] Das hat Gott nun mal so bestimmt". Dieser Roman ist ein buchlanger Protest gegen diese Aussage.« Denis Scheck, ARD "Druckfrisch"

mehr Pressestimmen

»Die britischste unter den US-Crime-Ladies hält mit der Story eines Polizistinnenmordes ihr hohes Niveau.« Grazia

»Elizabeth George in Bestform.« Bielefelder

»Elizabeth George rückt mit ihrem psychologisch ausgefeilten Roman die Vorgänge [der weiblichen Genitalverstümmelung] ins Bewusstsein. Dafür gebührt ihr großer Respekt.« Claudia Schmid, Kriminetz.de

»Die 73-jährige US-amerikanische Autorin hat zweifellos ein neues Meisterwerk vorgelegt.« Rheinische Post, Düsseldorf

»Das Buch ist genau das Richtige für Leute, die sich für gesellschaftlich Relevantes interessieren.« Waiblinger Kreiszeitung

»Spannend bis zur letzten Seite.« StadtPost

»Für Krimi-Liebhaber/-innen aber auch für diejenigen lesenswert, die mehr Einblick in die brutale Welt der weiblichen Beschneidung und deren Folgen haben wollen.« Borromäusverein

»In „Was im Verborgenen ruht“ wird Spannung ganz groß geschrieben.« Susann Fleischer, Literaturmarkt.info

»›Was im Verborgenen ruht‹ ist ein Krimi- und Gesellschaftsroman der absoluten Extraklasse!« Alex Dengler, denglers-buchkritik.de

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  • Spannende Thematik

    Von: book.cat.love Datum: 16. November 2022

    Ich bin absoluter Lynley und Havers Fan und verfolge die Reihe schon seit Jahren. Daher habe ich mich auch auf das neue Buch der Autorin sehr gefreut. Tatsächlich ist mir dieser 21. Band allerdings etwas schwer gefallen. Es geht um die Polizistin Teo Bontempi, die nach einer schweren Verletzung nicht mehr aus dem Koma erwacht. Alles weist auf einen Mordanschlag hin. Detective Superintendent Thomas Lynley ermittelt in der nigeranischen Gemeinde und taucht mit DS Barbara Havers in eine Welt ein, die nichts mit dem privilegierten britisch-bürgerlichen Leben, wie es Lynley bisher kannte, gemein zu haben scheint. Eine Welt, in der Schweigen und Unverständnis mehr als sonst ihre Arbeit behindern. Zumal auch Teo selbst nicht nur ein Geheimnis zu verbergen hatte ... Zunächst muss ich darauf hinweisen, dass die Hauptthematik des Buches die Beschneidung von Frauen und Mädchen in afrikanischen Kulturen ist. Für mich völlig unverständlich wird diese grauenhafte Verstümmelung nach wie vor vorgenommen, ohne Sinn, Zweck und Verstand. Eine wirklich wichtige Thematik, die zurecht behandelt wird. Brutal beschreibt Elisabeth George wie auch heute noch Frauen ihr Leben lang leiden müssen ohne Empfindungen, ohne Lust, nur um besser an den "Mann" gebracht zu werden. Im Buch allerdings verliert sich die Autorin meines Erachtens nach etwas aufgrund der detaillierten Erzählungen. In Teilen waren mir die Dialoge und Beschreibungen einfach zu langatmig. Zwar beginnt das Buch spannend und die Spannung setzt sich auch in dem kniffeligen Fall fort, aber trotzdem hätte das Buch vielleicht ein paar Seiten weniger gebraucht. Ich habe auch tatsächlich die bekannten Ermittlungen von Havers und Lynley vermisst, die in diesem Buch eher eine untergeordnete Rolle spielen. Die anderen Charaktere nehmen derart viel Raum ein, dass Havers und Lynley eigentlich nur "mitspielen" dürfen. Für mich war es zwar von der Thematik und dem grandiosen Schreibstil ein interessantes Buch, aber sicherlich nicht mein liebster Teil der Reihe. Ich liebe einfach Lynley und Havers und freue mich wenn die beiden eine zentralere Rolle spielen und wir wieder mehr über deren Privatleben erfahren. Insgesamt daher von mir 3,75/5⭐️.

  • Lang ersehnt und wieder einmal überzeugt

    Von: @headunderwords Datum: 22. August 2022

    Rezension kann Spoiler enthalten! Lange habe ich darauf gewartet. Endlich ermitteln Lynley und Havers wieder. Zusammen mit Winston Nkata, der in den Ermittlungen eine große Rolle spielt. Ermittelt wird im Londoner Norden in der nigerianischen Community. Der Anfang war für mich etwas verwirrend. Ich habe mich gefragt, ob das wirklich ein Lynley Krimi ist, aber sehr schnell fügen sich die Fäden zusammen und es wird immer spannender, so dass man eigentlich schon 3 Seiten mit dem Lesen weiter sein möchte als man ist. Eine farbige Polizistin wird schwer verletzt aufgefunden und verstirbt an den Folgen des Schlages auf ihren Kopf. Wer ist für ihren Tod verantwortlich. Ist es jemand aus ihrem privaten Umfeld, hat es etwas mit ihren Ermittlungen zu tun? Ermittlungen um das Thema FGM (Genitalbeschneidung von Mädchen). Man sollte es nicht glauben, aber Tradition, Kultur und Ritual sind heute noch Vorwand für diese brutale Verstümmelung von Frauen, die auch in Europa stattfindet, im Verborgenen. Ein weiteres Thema im Buch ist Rassismus, nicht nur einseitig, denn beide Seiten, die Farbigen und die Weißen sind misstrauisch, was die Ermittlungen für Lynley und Havers nicht leicht machen Am Ende gibt es dann eine wirklich überraschende Auflösung des Falls, überraschend, weil man sich ja während des Lesens so seine Gedanken macht über den*die Täter*in und darauf bin ich nicht gekommen. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich heute schon auf den nächsten Fall.

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  • Überzeugend hinsichtlich Komplexität und Themenwahl

    Von: Lesefruechte Datum: 08. August 2022

    „Was im Verborgenen ruht“, Band 21 der Inspector Lynley-Reihe, beginnt ganz Elizabeth George like: die ersten 150 Seiten hatte ich überhaupt keine Ahnung, was gerade passiert. Die Autorin wartet mit einer Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven auf, die in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen: eine nigerianische Familie, ein Polizist, der seine Frau betrügt, die sich um ihre behinderte Tochter kümmert und und und. Nur von einem fehlt jede Spur: Inspector Lynley. Nach und nach beginnt Elizabeth George die Fäden zu entwirren, einzelne Verbindungen aufzuzeigen, wobei ein immer weitreichenderes Netz aus Zusammenhängen deutlich wird. Die Ermittlungen nehmen an Fahrt auf und es kristallisiert sich heraus, in welche Richtung die Geschichte gehen wird und welchen Themen sich die Autorin angenommen hat. Mit diesem Themen ist es Elizabeth George gelungen mich direkt anzusprechen: Rassismus, Wut, Privilegien von Weißen, Genitalverstümmelung und der Einfluss von Politik und Presse auf Polizeiarbeit lässt sie geschickt in die Ermittlungsarbeiten von Inspector Lynley und Sergeant Barbara Havers einfließen. Es folgen Wendungen und Erkenntnisse, die ich niemals vorhergesehen hätte und die Komplexität der Geschichte war für mich ein Highlight meiner Lektüre. Der Schreibstil ist sehr ausführlich beschreibend und macht jeden Charakter, auch belanglose Nebencharaktere, in zahlreichen Facetten greifbar. Während es Lesens wird sehr schnell deutlich, dass Elizabeth Georg viel Recherche in ihre Themen gesteckt hat, vorallem wenn es um die Darstellung der nigerianischen Familie, für dies es anscheinend auch ein Sensitivity reading gab, und weibliche Genitalverstümmelung (FGM) geht. Der erste Band der Reihe erschien bereits 1988 und bei diesem Buch habe ich erstmals so richtig realisiert, welche Entwicklung die Autorin bezüglich Diversität gemacht hat. Jedoch wird trotz der Recherche eine eurozentrische Sichtweise in dem Buch deutlich, wenn zb. verallgemeinert von einem „afrikanischen Akzent“ gesprochen wird, wobei ich jedoch nicht weiß, ob die Autorin diese Worte beabsichtigt einem Charakter zugeschrieben hat, um dessen Sichtweise darzustellen, oder ob es ihre eigene eurozentrische Perspektive ist, die sich dort wiederspiegelt. Da jedoch Rassismus grundsätzlich in dem Buch reflektiert wird und weiße Privilegien den Charakteren auch gespiegelt werden, hoffe ich auf ersteres. Leider fallen auch immer wieder ableistische Begrifflichkeiten. Dennoch: i appreciate the effort :D Auch der neuste Band der „Inspector Lynley“ Reihe überzeugt, auch wenn gerade zu Beginn ein langer Atem gefordert ist, mit Komplexität, Spannung, interessanten Charakterentwicklungen und Vermittlung von Wissen über FGM, ohne zu pauschalisieren.

  • Was im Verborgenen ruht

    Von: FreetimeGuide Datum: 01. August 2022

    Die Polizistin Teo Bontempi, bei der Spezialeinheit der Londoner Polizei, ermittelt in Nord-London in der nigerianischen Gemeinde. Eines Nachts wird sie schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert, sie wacht nicht mehr auf. Detective Thomas Lynley und Barbara Havers ermitteln in einem ihnen völlig unbekannten Umfeld. Es geht um die grausamen Genital-Verstümmelungen an jungen Mädchen, die immer noch, auch in England, angewendet werden. Schweigen und Unverständnis herrscht hier, dass diese "rituellen" Vorgänge verboten sind. Gelingt es, wenigstens teilweise dagegen anzukommen?....

  • Schwieriges Thema spannend erzählt

    Von: Morgenschnecke Datum: 05. June 2022

    Teo Bontempi arbeitet undercover in einer Task Force, die sich mit Fällen von weiblicher Genitalverstümmelung befasst. Die in manchen afrikanischen und asiatischen Ländern traditionelle Praktik, die in Großbritannien verboten ist, wird von einigen Immigranten im Verborgenen und meist an sehr jungen Mädchen durchgeführt. Als Teo nach einem Angriff stirbt und ihr Tod untersucht wird, kommt ihre Arbeit ans Licht sowie die Gründe, warum sie sich für diesen Einsatz entschieden hat. Lynley, Barbara Havers und Winston Nkata ermitteln in der nigerianischen Gemeinde und stoßen auf Geheimnisse und Traditionen, die es ihnen schwer machen, die Wahrheit ans Licht zu bringen. „Was im Verborgenen ruht“ ist der einundzwanzigste Band um Inspektor Lynley und Detective Barbara Havers. Ich mag Lynleys Welt, auch wenn mir die Figur mit ihren Beziehungsproblemen und der Weltsicht oft schwer macht, sie zu verstehen. Barbara Havers ist in diesem Band wieder oben auf und eine absolute Sympathieträgerin mit ihrer Unangepasstheit und Lockerheit. Ergänzt wird das Duo durch Nkata, dessen Migrationshintergrund in diesem Fall von großer Bedeutung ist. Elizabeth George nimmt sich mit dieser Geschichte mehrerer schwieriger sozialer Themen an. Erzählt wird gewohnt flüssig und es macht Spaß den bekannten Charakteren aufs Neue zu begegnen.

  • Ein ernstes Thema sehr spannend umgesetzt

    Von: lese_sternchen Datum: 27. May 2022

    Oh wie schön. Detective Superintendent Thomas Lynley und Detective Sergeant Barbara Havers ermitteln wieder. „Was im Verborgenen ruht“ ist schon der 21. Fall von diesem großartigen Ermittlerpaar, was mich schon ganz ganz viele Jahre begleitet. Dieses Mal ermitteln Lynley und Havers in der nigerianischen Community im Norden Londons. Als die Polizistin Teo Bontempi schwer verletzt, nicht mehr aus dem Koma erwacht, geht die Polizei von einem Mordanschlag aus. Aber wer hat sie umgebracht? Kommt der Täter aus ihrem privaten Umfeld oder hat ihr Tod mit ihren Ermittlungen zu tun? Inspektor Lynley und sein Team werden es herausfinden… Anfangs hatte ich etwas Mühe mich in dieses Buch hineinzulesen. Als dann aber endlich das Ermittlerduo auf der Bildfläche erschien und auch die Fäden langsam zusammen liefen, war ich ganz gefesselt von dieser Geschichte. Elizabeth George hat in diesem Buch das ernste Thema FGM (Genitalbeschneidung von Mädchen) in den Focus gerückt und sehr spannend umgesetzt. Obwohl diese Beschneidungen auch in GB verboten sind, werden noch heute Mädchen brutal verstümmelt. Dieses Thema ist interessant, aber auch erschütternd und brutal. Der Kriminalfall ist spannend und mit vielen Wendungen. Über den Ausgang der Geschichte war ich dann doch sehr überrascht. Natürlich darf bei dieser Buchreihe das Privatleben von Lynley und Havers nicht fehlen. Das kam mir in diesem Buch allerdings etwas zu kurz. Trotzdem ist es wieder ein gelungenes und gut recherchiertes Buch der Inspector Lynley-Reihe, was man auch lesen kann, wenn man die vorangegangenen Bände nicht kennt.

  • Fall 21 – sozialkritisch & wieder sehr spannend

    Von: Tara Datum: 17. May 2022

    „Was im Verborgenen ruht“ ist der 21. Fall mit den Protagonisten Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers von der US-amerikanischen Autorin Elizabeth George Nachdem die Polizistin Teo Bontempi bewußtlos in ein Krankenhaus eingeliefert wird und dort ihren Verletzungen erliegt, sieht nach der Autopsie alles nach einem Verbrechen aus. Sie hat in einer nigerianischen Gemeinde ermittelt und genau dort nimmt Inspektor Thomas Lynley nun seine Ermittlungen auf. Da das Privatleben von Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers in jedem der Bücher eine große Rolle gespielt hat, war ich verwundert, wie lange es hier dauert, bis die beiden erstmalig auftauchen. Zunächst werden verschiedene Handlungsstränge mit den dazugehörigen Charakteren begonnen, so dass ich nach einem Viertel des Buches unzählige Fragezeichen im Kopf hatte. Thematisch geht es dieses Mal um Genitalverstümmlung und Beschneidung. Was die Autorin hier beschreibt ist wirklich grausam. Unter dem Vorwand von kulturellen Hintergründen und Ritualen werden Mädchen und Frauen auf brutalste und grausamste Weise verstümmelt. Die Autorin spart nicht an Details und auch wenn ich es wichtig finde, dass hier nichts beschönigt oder totgeschwiegen wird, diese Einzelheiten und stetigen Wiederholungen hätte ich nicht benötigt. Erstaunt haben mich Thomas Lynley und Barbara Havers. Ich habe die beiden immer sehr gemocht und fand es schön, dass ihr Privatleben niemals zu kurz gekommen ist, so dass ich im Laufe der Jahre das Gefühl bekommen habe, sie richtig gut zu kennen. Dieses Mal fehlte es ihnen an Profil und insbesondere Barbara Havers kam ungewöhnlich schlecht weg. Trotz der Kritikpunkte ist es wieder ein spannender Fall, indem sich die Puzzleteile nur nach und nach zusammenfügen, ich durchgehend miträtseln konnte und die Autorin ein wichtiges Thema aufgegriffen hat, das noch viel mehr in die Öffentlichkeit muss. Auch wer die Reihe der Autorin noch nicht kennt, kann dieses Buch problemlos lesen, da die einzelnen Fälle nicht aufeinander aufbauen. Natürlich ist es dennoch interessant zu erleben, wie sich die Protagonisten im Laufe der Jahre entwickelt haben. Dies war sicherlich nicht das beste Buch der Autorin, aber dennoch hat es mich gefesselt. Ich habe Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers auch dieses Mal wieder gerne bei ihrem Fall begleitet und hoffe, dass der nächste nicht zu lange auf sich warten lässt.

  • Berührende Rahmenhandlung

    Von: Katy15986 Datum: 12. May 2022

    Die Polizistin Teo Bontempi wird bewusstlos in ihrer Wohnung aufgefunden, sie wird ins Krankenhaus gebracht wo sie schließlich verstirbt. Alles deutet auf eine Gewalttat hin und somit werden direkt Ermittlungen eingeleitet. DS Thomas Lynley lernt eine Welt kennen mit der er vorher noch nie in Berührung gekommen ist. Doch warum und von wem wurde die junge Frau ermordet? Die Krimis von Frau George sind immer wieder ein Genuss. Sie setzt sich mit gesellschaftskritischen Themen auseinander und ihre Bücher werden gefühlt immer dicker. Dieser Krimi umfasst rund 800 Seiten, was den Lesegenuss keinesfalls schmälert. Die Spannung ist zum Greifen nah und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Während der Ersten 150 Seiten tauchen die Ermittler noch nicht auf, es werden aber verschiedene Personen vorgestellt, welche auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. Nach und nach wird am Ende ersichtlich wie die Schicksale zusammenhängen und die Handlungsstränge fließen ineinander. In diesem Werk geht es um Genitalverstümmelung junger Mädchen und ich wäre gerne vorher gewarnt worden. Frau George hat jedoch das Ernste und viel zu unbekannte Thema gut in den Krimi integriert.

  • Starker Krimi mit tollem Ermittlerteam

    Von: Ellinor Datum: 10. May 2022

    Die Inspector Lynley-Romane sind die Krimiserie, der ich am längsten treu bin. Ich mag das Ermittlungsteam, zu dem auch Barbara Havers und Winston Nkata gehören, einfach sehr. Auch wenn es zwischendurch ein paar schwächere Titel gab, freue ich mich doch immer auf die neuen Bücher. Elizabeth George lässt sich mit dem Schreiben Zeit, nur alle paar Jahre erscheint ein neuer Krimi. Das macht sich meistens an der Qualität der Handlung bemerkbar und auch an der Seitenzahl - hier waren es wieder 800. Anders als in einigen der letzten Romane ist der Schauplatz wieder London. Die Polizistin Teo Bontempi wird ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie ermittelte in der nigerianischen Community Londons mit dem Ziel, weibliche Genitalverstümmelung zu verhindern. Wie immer ist der Fall sehr verstrickt, es gibt einige Nebenhandlungen. Besonders spannend fand ich dabei die um Tani. Ich habe auch schon lange keine derartige Abscheu mehr gegen eine Romanfigur gehabt, wie gegen seinen Vater Tabeo. Unnötig fand ich dagegen den Handlungsstrang mit Mark Phinney, der mehr Verwirrung als nötig in den Fall brachte und von dem mir eigentlich immer noch nicht ganz klar ist, zu was er eigentlich gut sein sollte. Das Buch war wieder sehr spannend zu lesen, auch die privaten Entwicklungen des Ermittlerteams waren gelungen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band, auch wenn ich wahrscheinlich wieder ein paar Jahre warten muss.

  • Sprachlich leider nicht so brilliant

    Von: Mona Datum: 08. May 2022

    Entweder es liegt an der Übersetzung oder am Original, was ich mir nicht vorstellen kann. Die Thematik ist spannend und natürlich lasse ich mir einen neuen Elisabeth George-Roman nicht entgehen, ich liebe die Krimis. Aber ich muss sagen, dass ich enttäuscht und irritiert bin weil der sprachliche Stil sich von den bisherigen Bänden doch sehr unterscheidet: teils umständlich und hölzern. Ich finde, dass Übersetzende einen großartigen Job machen, wenn sie gut übersetzen. Aber man merkt auch deutlich , wenn Übersetzende wechseln! Ich hoffe, der nächste Roman ist besser.

  • Sprachlich leider nicht so brilliant

    Von: Mona Datum: 08. May 2022

    Entweder es liegt an der Übersetzung oder am Original, was ich mir nicht vorstellen kann. Die Thematik ist spannend und natürlich lasse ich mir einen neuen Elisabeth George-Roman nicht entgehen, ich liebe die Krimis. Aber ich muss sagen, dass ich enttäuscht und irritiert bin weil der sprachliche Stil sich von den bisherigen Bänden doch sehr unterscheidet: teils umständlich und hölzern. Ich finde, dass Übersetzende einen großartigen Job machen, wenn sie gut übersetzen. Aber man merkt auch deutlich , wenn Übersetzende wechseln! Ich hoffe, der nächste Roman ist besser.

  • Inspector Lynley Band 21

    Von: mareike-liest Datum: 08. May 2022

    Mittlerweile sind wir bei Band 21 der Reihe um Inspector Lylnley und Barbara Havers und die Romane haben ihre Spannung nie verloren. Was vielleicht auch daran liegen mag, daß Elizabeth George immer wieder aktuelle und erschreckende Themen verwendet. Im vorliegenden Fall geht es um eine ermordete Polizistin. Dabei geraten Inspector Lynley und sein Team in eine ihnen bisher unbekannte Welt, in der es um ein brisantes Thema geht: die Beschneidung von Frauen. Eine Tat, die in Europa strafbar ist. Dennoch wird sie im Geheimen durchgeführt, zumeist unter katastrophalen Umständen. Die Opfer sterben oder leben danach mit furchtbaren Qualen. Je tiefer man in dieses Thema eintaucht, desto dunkler werden die Fakten. Die ermordetet Polizistin war selbst ein Opfer dieses Rituals und hat ihre Ermittlungen mit allen Mitteln durchgeführt. Wurde ihr das zum Verhängnis? Am Ende gibt es wieder, wie meistens, eine überraschende Aufklärung. Spannend und mitreissend, aber auch erschütternd.

  • Schaurige Rituale, Machtlosigkeit der Polizei

    Von: Elvira Pfeiffer (Goch9) Datum: 07. May 2022

    Die Polizistin Teo Bontempi wird von ihrem Vorgesetzen Detective Chief Superintendent Mark Phinney bewusstlos in ihrer Wohnung aufgefunden. Im Krankenhaus erwacht sie nicht mehr aus dem Koma und verstirbt. Bei ihrer Obduktion wird festgestellt, dass die farbige Polizistin erschlagen wurde. Sie arbeitete in der Abteilung, die FGM (Female Genital Mutilation) bekämpft und was keiner weiß, sie wurde als kleines Mädchen beschnitten. Fast 800 Seiten benötigt Elizabeth George für Inspector Lynleys 21. Fall, aber ich möchte keine Seite davon missen. Anfänglich war ich etwas irritiert, viele verschiedene Handlungsstränge und im ersten Teil bis Seite 147 keine Zeile über Lynley und Havers. Frau George hat in diesem Krimi oder sollte man besser Gesellschaftsroman sagen, ein Thema aufgegriffen, dass uns Europäer zu wenig bewusst und präsent ist. Sie macht es sich dabei nicht leicht. Sie beleuchtet das Problem, in Großbritannien ist es eine Straftat, aus verschiedenen Perspektiven. Die Mütter, die selbst beschnitten wurden, die Väter, die Schwiegermütter und Großmütter, die noch in Afrika leben, die Brüder und auch die seit Generationen in London Lebenden, alle haben verschiedene Sichtweisen, aber überwiegend die gleichen Vorstellungen ihrer jahrtausendalten Bräuche. Die Polizei und Justiz kämpfen gegen Windmühlen und nicht wenige Praktizierende verdienen sich eine goldene Nase am Elend der Mädchen. Elizabeth George hat die Problematik detailliert und klar dargestellt. Aber wie Barbara Havers es treffend formuliert „Wieso freu ich mich nicht darüber, wie’s ausgegangen ist?“ Solange selbst die Mütter immer noch von der Notwendigkeit der Beschneidung überzeugt sind, wird es kein Ende geben, für uns Europäerinnen ist das unglaublich und nicht nachzuvollziehen. Es zieht sich auch noch eine weitere Thematik durch diesen Roman. Thomas Lynleys Unfähigkeit eine zu ihm passende Partnerin zu finden. Ihm begegnet das Außergewöhnliche, Geheimnisvolle, Andere. Das zieht ihn an. Wenn sich eine Beziehung entwickelt, versucht er seine neue Partnerin nach seinen Vorstellungen zu formen, natürlich unbewusst. Daidres Verhalten und Trennungsabsichten zwingen ihn jetzt zu der Erkenntnis, dass er ähnlich wie sein Freund Simon St. James dieses Verhalten an den Tag legt. Deborah St. James ist im Gegensatz zu Daidre selbst genug gefestigt und bietet ihrem Mann Paroli. Daidre hingegen versucht die Beziehung zu beenden, weil sie Thomas Lynley nie genug sein kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es behandelt sozialkritische Themen, FGM, PoC in einen Kriminalfall verwoben. Es ist ein neuer, guter, aktueller, gesellschaftskritischer, lesenswerter Roman von Elizabeth George und ich freue mich schon auf den 22. Fall.

  • Lesenswerter Krimi voller Spannung

    Von: SternenstaubHH Datum: 23. April 2022

    Die Krimis der Autorin Elizabeth George lese ich nun schon seit einigen Jahren immer wieder gerne. Voller Vorfreude habe ich daher auch diesen, ihren neuesten Krimi, gelesen und wieder einmal konnte mich die US-Amerikanerin mit ihrem Schreibstil und ihrem gelungenen Handlungsstrang begeistern. Ich habe mich auf einen Krimi mit dem Superintendent Thomas Lynley und seiner Kollegin Barbara Havers gefreut und das lange Warten auf ein Wiedersehen hat sich wirklich gelohnt. Elizabeth George schreibt, trotz ihrer Nationalität, hervorragende englische Krimi, die mitreißen, packen und den Leser richtig fesseln. Dieses Buch entführt in eine andere Welt, neben der baknnten englischen Gesellschaft, die manche vor allem aus Film, Fernsehen und Büchern kennen. Daher fand ich nicht nur die Handlung spannend, sondern auch sehr interessant. Was mich wieder einmal begeistert hat, war zum einen der Aufbau der Handlung. Langsam steigert sich die Spannung und offenbart nach und nach die Rätsel, Geheimnisse und Abgründe. Einfach perfekt, wer gerne einem clever durchdachten Kriminalroman liest. Selbst nach 21 Bänden ist die Lynley/Havers-Buchreihe immer noch großartig und sehr zu empfehlen. Wer gerne richtig gute Krimis lesen möchte, dem kann man diese Buchreihe nur weiterempfehlen. Auch der neueste Fall hat es so richtig in sich und bietet viele Überraschungen, die einen nicht so schnell loslassen. Krimileser haben hier einen Fall bei dem sie bis zum Ende miträtsel können und der bis zur letzten Seite gut unterhält. Die knapp 800 Seiten ziehen sich beim Lesen schon etwas, aber das Durchhaltevermögen wird definitiv belohnt. Fazit: Perfekter englischer Krimi mit packender Spannung!

  • schutzlos ausgeliefert

    Von: mimitatis_buecherkiste Datum: 20. April 2022

    Die Polizistin Teodora Bontempi wird bewusstlos in ihrer Wohnung aufgefunden und ins Krankenhaus gebracht, wo sie erst ins Koma fällt und dann verstirbt. Bei der Autopsie ergibt sich, dass sie einen Schlag auf den Kopf abbekommen hat, der zu einem Schädelbruch geführt hat, sodass es sich um Mord handeln muss. Die Ermittlungen führen DS Thomas Lynley in den Norden Londons, wo Teo in der nigerianischen Gemeinde ermittelt hat. In dem persönlichen Umfeld von Teo scheint fast jeder ein Geheimnis zu haben und auch Teo hatte etwas zu verbergen. Die Aufklärung gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als erstes möchte ich den außergewöhnlichen Aufbau des Buches erwähnen, denn auf den ersten fast hundertfünfzig Seiten werden die Ermittler nicht einmal erwähnt. Erst einmal werden die beteiligten Personen vorgestellt und diverse Handlungsstränge begonnen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Das schürt die Neugier und befeuert meine Phantasie. Als klar wird, dass ein Verbrechen vorliegt, werden zwar einige Fragen beantwortet, dafür aber meine Vermutungen und Verdächtigungen immer wieder in andere Richtungen gesteuert, was ich unglaublich spannend finde. Mein Kopfkino läuft auf Hochtouren und ich bin total begeistert darüber, wie die einzelnen Puzzleteile ineinander greifen und passend zueinander finden. „Das ist entsetzlich, grauenhaft, unmenschlich, entwürdigend, abstoßend, abscheulich, verachtenswert. Aber Sie haben recht, man kann es mit Worten nicht beschreiben, sagte die Ärztin.“ (Seite 207) Womit wir beim Thema des Buches wären, denn auch mir fehlen fast die Worte, um zu beschreiben, was ich beim lesen gefühlt habe und immer noch fühle. Es geht um Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen. Dabei handelt es sich um diverse Formen von operativen Eingriffen mit kulturellem Hintergrund. Bei diesen Eingriffen werden die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane teilweise oder ganz entfernt. Ich wollte hier noch die extremste Variante beschreiben, Infibulation genannt, sehe davon aber ab, weil es so fürchterlich, so barbarisch ist, dass es fast nicht zu glauben ist, dass diese Praktiken auch heute noch gang und gäbe sind. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen, war entsetzt, erschüttert und mehr als einmal den Tränen nahe. Tatsächlich kam ich hier ganz oft an meine Grenzen und das passiert mir sonst nicht so schnell. „Die Beschneidung ist etwas, worum in den meisten Familien ein Riesengeheimnis gemacht wird. Die Mütter sagen ihren Töchtern nicht die Wahrheit: dass es sich de facto um eine Verstümmelung handelt. Die Mädchen werden eines Teils ihres Körpers und damit ihrer selbst beraubt, weil eine ignorante Tradition bestimmt, dass sie nichts empfinden dürfen. (…) Die Verstümmelung beraubt sie ihrer Identität, sie macht sie zur käuflichen Ware.“ (Seite 500) Vieles habe ich nicht gewusst, von manchen Sachen wünschte ich fast, ich hätte sie nie erfahren. Aber es ist wichtig und unumgänglich, dass noch viel mehr darüber berichtet und aufgeklärt wird. Die Autorin schafft es, dieses Thema mit viel Feingefühl in den Kriminalroman einzubauen und dabei großartige Aufklärungsarbeit zu leisten. Für diesen Mut und das Können ziehe ich ganz tief meinen imaginären Hut. Der Fall selbst war interessant, die Ermittlungsarbeit spannend und authentisch dargestellt, die Auflösung überraschend und schlüssig. Trotz des schwierigen Themas, das aufrüttelt und erschüttert, war das für mich Unterhaltung auf dem höchsten Niveau, einfach meisterlich und verdient die volle Punktzahl.

  • Der 21. Lynley-Krimi

    Von: Iris Schneider Datum: 19. April 2022

    21 Inspektor-Lynley-Krimis und alle sind etwas ganz Besonderes: spannend, mitreißend und immer wieder unfassbar gut recherchiert. Vom ersten Krimi ‚Gott schütze dieses Haus‘ bis zum neuesten ‚Was im Verborgenen ruht‘ fand ich alle Krimis toll und bin ein großer Elizabeth-George-Fan der ersten Stunde. Teo Bontempo, eine schwarze Polizistin, die in einer Spezialeinheit der Londoner Polizei ermittelte, liegt im Koma und wird mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und verstirbt. Die Obduktion zeigt, dass sie ermordet worden ist. Barbara Havers, Winston Nkata und Thomas Lynley ermitteln in diesem neuen Fall und geraten sowohl in Teos Privatsphäre als auch in ihrem beruflichen Umfeld auf Hindernisse, die sie kaum überwinden können. Denn Teo hat in verschiedenen Richtungen ermittelt und ist dabei auf Geheimnisse gestoßen, die sie mit ihrem Leben bezahlen musste. Einige wichtige Hinweise liefert auch Deborah, die zufällig als Fotografin in einer Organisation der nigerianischen Gemeinde im Norden Londons, in der Teo sowohl privat als auch beruflich unterwegs war, weiblichen Opfern von Genitalverstümmelungen beiseite steht. In einem zweiten Handlungsstrang lernt der Leser die nigerianisch- stämmige Familie Bankole kennen, in der es drunter und drüber geht. Denn der gestrenge Vater versucht sowohl seinem Sohn Tani als auch seiner achtjährigen Tochter Simi die traditionellen Riten der nigerianischen Tradition nahe zu bringen, ohne Rücksicht auf Verluste und ohne seine Frau Monifa einzubeziehen. Und wie es Elizabeth George jedes Mal so wunderbar schafft die Handlungsstränge miteinander zu vereinen, werden die verschiedenen Geschichte zu einem einzigen spannenden großen Finale. Ein Krimi mit 794 Seiten und mir war es niemals langweilig! Vielen Dank an das Bloggerportal Random House für das Leseexemplar.

  • Verstümmelt, verheiratet - Mord?

    Von: Avare Loniee Datum: 19. April 2022

    Genitalverstümmelt und verheiratet - ein Thema mit dem sich Elisabeth George in "Was im Verborgenen ruht" beschäftigt. Dazu Mord, Gewalt und ein Mann-Frau-Kinder-Kampf. Spannender Krimi um ein ernstes hartes Thema - brilliant geschrieben!

  • Alte Traditionen

    Von: Bücherfreuden Datum: 18. April 2022

    Als in London eine nigerianisch-stämmige Polizistin ermordet wird, übernehmen Thomas Lynley, Barbara Havers und Winston Nkata den Fall. Eine Spur führt in die nigerianische Community, in der der illegale Brauch, Mädchen zu beschneiden, teilweise noch immer praktiziert wird. Aber auch im privaten Umfeld des Opfers finden sich einige Verdächtige. Als Leserinnen verfolgen wir nicht nur die Ermittlungen (und ein wenig das Privatleben der Kommissare), sondern bekommen darüber hinaus Einblick in eine nigerianische Familie, in der der achtjährigen Tochter FGM (Female Genital Mutilation) droht. Die Autorin hat mehrere Handlungsstränge miteinander verwoben und so einen äußerst spannenden, komplexen Kriminalroman geschaffen. Sowohl die Ermittlungen als auch das Drama um die kleine Simi und ihre Familie haben mich bis zum Schluss gefesselt. Gleichzeitig fand ich das Thema FGM erschütternd und wichtig. Kritikpunkte: Es gibt da und dort kleine Längen und Wiederholungen, was mich aber nicht gestört hat. Barbara Havers wirkt für mich etwas reduziert auf ihr Essverhalten, ihren fragwürdigen Kleidungsstil und ihren rauen Umgangston. Das fand ich schade, ich hätte mir hier eine Weiterentwicklung gewünscht. Auch Lynley blieb für mich ein wenig blass. Ich habe lange keinen Roman mehr von Elizabeth George gelesen, weil ich von „Nur eine böse Tat“ so enttäuscht war. Bei diesem neuen Band aus der Lynley/Havers-Reihe hat sich für mich die Lektüre aber sehr gelohnt und empfehle ihn gern weiter.

  • Zwei Welten

    Von: wal.li Datum: 09. April 2022

    Die Polizistin Teo Bomtempi ermittelt in der nigerianischen Gemeinde. Sie soll in erster Linie Aufklärungsarbeit leisten, doch in gewissen Bereichen ermittelt sie auch. Eines Abends jedoch wird sie verletzt in ihrer Wohnung gefunden und fällt ins Koma. Sie wacht nicht wieder auf. Inspector Linley und sein Team übernehmen den Fall. Es ist Sommer, es ist heiß und eigentlich keine Zeit zum Sterben. Im Mord einer Polizistin wird natürlich alles daran gesetzt, die Sache aufzuklären. Teo kam aus einer wohlhabenden Familie, setzte sich jedoch in letzter Zeit immer mehr mit ihren afrikanischen Wurzeln auseinander. In ihrem 21. gemeinsamen Fall müssen sich Thomas Linley und Barbara Havers mit einem Thema beschäftigen, von dem sie nicht einmal wussten, dass es auch in England von Bedeutung sein kann. Wem kam der Tod dieser jungen intelligenten Polizistin gelegen? In welcher Sache genau stellte sie Nachforschungen an? Bestanden zwischen ihr und einem ihrer Kollegen mehr als nur freundschaftliche Verbindungen? Gleichzeitig versucht die Nigerianerin Monifa ihrer achtjährigen Tochter Simi das bestmögliche Leben zu verschaffen und ihren älteren Sohn Tani bei seiner Ausbildung zu unterstützen. Die Gefahr, dass ihr gewalttätiger Ehemann ihre Pläne durchkreuzen könnte, ist allgegenwärtig. Monifa ist immer auf der Hut. Die Autorin nimmt sich in ihrem neuen Linley-Roman eines Themas an, dass nicht so bekannt ist, aber sehr viel mehr Beachtung braucht. Mal wieder führen althergebrachte Traditionen dazu, dass Frauen geradezu unterirdisch schlecht behandelt werden und das auch noch für richtig halten. Wie kann geholfen werden? Wie schwierig es ist, erstmal das Verständnis zu wecken, das überhaupt etwas schief läuft, wird sehr eindrucksvoll geschildert. Eine komplizierte Ermittlung lässt in die Seele von Teo Bomtempi schauen und bringt die Machenschaften irregeleiteter Gutmenschen zutage. Ein tolles Team in diesem intensiven Fall bilden Inspector Linley, Barbara Havers und Winston Nkata. Sie müssen sich richtig ins Zeug legen, um die Hintergründe der Tat zu durchschauen, wobei auch Nebenstränge schlüssig aufgelöst werden. Ein sehr gelungener Linley, der eine Zierde für die Reihe ist. 4,5 Sterne

  • Ein neuer Lynley!

    Von: TanyBeee Datum: 06. April 2022

    Eine schwarze Polizistin wird ermordet in ihrer Wohnung gefunden. Wer könnte sie umgebracht haben? Der Ex-Mann? Der neue (heimliche) Freund? Oder hat es mir ihrer aktuellen Ermittlung zu tun? Teo Bontempi hat im Bereich FGM ermittelt - weibliche Genitalverstümmelung. In einigen Communities in London wird diese noch angewandt, obwohl sie natürlich illegal ist. Sie soll die Mädchen "rein" erhalten und die Bedrohung für diese Kinder kommt perfiderweise aus der eigenen Familie. Ich bin großer Lynley Fan und habe alle bisherigen Bände gelesen. Dieser hier hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil das ganze Team ermittelt (es gab ja auch schon Bände, die sich zum Beispiel sehr auf Barbara konzentriert haben). Sogar Deborah St. James hat eine größere Rolle! Es gibt viele Verdächtige und falsche Spuren. Ich wäre nie im Leben auf die Auflösung gekommen und es hat Spaß gemacht mitzurätseln. Interessant fand ich auch einen Einblick zu bekommen in FGM. Vieles wusste ich noch nicht. Schön fand ich auch, dass eine der Figuren auf Eel Pie Island wohnt: eine Insel in der Mitte der Themse, kann man sich gut auf Google Maps anschauen. Solche besondere Orte sind bei einem Krimi das Tüpfelchen auf dem i! Der Krimi hat rund 800 Seiten und das ist vielleicht das einzige Manko: zwischendurch dachte ich, dass es auch ein paar weniger hätten sein dürfen. Aber gelangweilt habe ich mich trotzdem nicht. Wer noch keine Lynley Bücher gelesen hat: Man kann diesen Band auch ohne Vorwissen lesen, die Krimihandlung ist unabhängig von den anderen Büchern. Aber es fehlt dann natürlich ein bisschen Wissen um die einzelnen Ermittler. Diese Rahmenhandlung lohnt sich auch sehr!

  • Wieder ein spannender Krimi mit einem wichtigen Thema

    Von: Aleshanee, Weltenwanderer Datum: 05. April 2022

    Diese Reihe verfolge ich ja schon seit vielen, vielen Jahren und letztens hab ich sogar die ersten Bände nochmal gelesen, um wieder reinzufinden und endlich auch die neueren Teile zu lesen. Ich mag vor allem die Spannung, die sich in den Krimis immer wieder aufbaut und steigert und mich die Bücher nicht mehr aus der Hand legen lässt! Dieses Mal gibt es wieder eine Menge Protagonisten. Neben den bekannten Figuren des etwas antiquierten Inspektor Lynley und seiner skurrilen Kollegin Havers spielt auch Deborah eine wichtige Rolle. Eine langjährige Freundin von Lynley und berufliche Fotografin. Ihr neuer Auftrag führt sie zum Orchid House, einer Organisation, die sich zum Schutz von Mädchen und Frauen einsetzt. Explizit nigerianische und somalische, da diese noch immer der Tradition von FGM ausgesetzt sind: der Verstümmelung der Genitalien. Ich muss gestehen, dass ich darüber nicht viel weiß und auch schockiert war, dass dieses grausame Ritual noch immer durchgeführt, obwohl es verboten ist. Meist in Hinterzimmern von dubiosen Frauen mit den primitivsten Mitteln, wodurch die Mädchen ein Leben lang Schmerzen haben, zu keiner Lust mehr fähig sind und nicht selten auch an den Nachwirkungen sterben. Ebenfalls im Fokus steht die Familie Bankole, deren Tochter Simi genau dieses Schicksal droht. Außerdem Mark Phinney, ein Polizist, dessen Arbeit sich mit diesen Problemen auseinandersetzt. Dass diese Thematik hier zur Sprache kommt finde ich eine sehr gute Sache, da darüber sehr wenig geredet wird und ich tatsächlich kaum etwas davon höre. Da müsste wirklich mehr Aufklärung betrieben werden. Die Autorin erklärt im Nachwort, dass sie viel Recherche betrieben hat, was die Polizeiarbeit angeht, aber auch, was sich in den betroffenen Familien abspielt. Die Unterdrückung der Frau ist hier traditionell und anerzogen. Der Mann hat das Sagen, das Geld und kann im Prinzip machen, was er will. Frauen haben zu dienen und beim Sex keine Lust zu empfinden - auch um keine Ambitionen zu entwickeln, Erfahrungen sammeln zu wollen oder evtl fremdzugehen. Was mich ein bisschen gestört hat war die übertriebene political correctness im Hinblick auf das Schlagwort Diskriminierung. Leider ja immer noch ein Thema und wahrscheinlich hat die Autorin deshalb so konsequent das Misstrauen und die Abneigung dargestellt, das viele Schwarze der weißen Bevölkerung entgegenbringen. Ich benutze hier extra die Wortwahl aus dem Buch! Hier gibt es einige somalische Frauen, die einen regelrechten Hass auf "die Weißen" haben - teilweise durchaus verständlich, andererseits hat es mich in dem Kontext auch etwas gewundert, da es im Zusammenhang mit FGM eigentlich ja ein Problem aus dem Heimatland ist. Da es für mich aber schwierig nachzuvollziehen ist, da ich die Ängste und Erfahrungen dieser Menschen nicht geteilt habe, hab ich es einfach mal so stehenlassen und mich darauf verlassen, dass die Autorin hier die Szenen aus der Familiengemeinschaft bzw. der Somalier einigermaßen authentisch wiedergegeben hat. Es war jedenfalls wieder relativ kurzweilig und auch wenn ein paar Wiederholungen dabei waren und Passagen, die man ruhig hätte kürzen können, konnte ich das Buch schlecht aus der Hand legen. Man fliegt wirklich recht schnell durch die Seiten und ist gespannt, was dahintersteckt - denn natürlich passiert ein Mord und es mangelt nicht an Verdächtigen. Manche Gespräche wirken forciert bzw. etwas hölzern, was ich eigentlich nicht gewohnt bin aus der Reihe und grade Lynley in seiner etwas altbackenen Art was Beziehungen betrifft, könnte gerne auch mal etwas moderner werden mittlerweile. Auch der Abschluss war etwas unspektakulär - da hatte ich mir mehr erwartet. Insgesamt hat es mir trotz der kleinen Kritikpunkte wieder sehr gut gefallen und die ausgefeilten Charakterzeichnungen und komplexen Zusammenhänge waren gut aufgebaut! Noch ein schönes Zitat von S. 691 "... Wir müssen den Menschen als Ganzes nehmen, auch wenn es bequemer wäre, sich nur die Teile auszusuchen, die uns gefallen."

  • Erschütternde Einblicke

    Von: Elke Heid-Paulus Datum: 04. April 2022

    Seit 1988 gibt es die Lynley/Havers-Reihe, die mittlerweile auf 21 Bände angewachsen ist. Ich bin seit Beginn eine überzeugte Leserin von Elizabeth Georges Kriminalromanen, in denen das Verbrechen fast immer in den sozialen und gesellschaftspolitischen Kontext eingebettet ist. Manche Leser*innen kritisieren genau das, andere sind mit dem Umfang nicht glücklich (ja, knapp 800 Seiten eigenen sich nur bedingt als Happen für zwischendurch), kritisieren die Akribie der Autorin, mit der sie die handelnden Personen und deren Umfeld charakterisiert, ihr Beziehungsgeflecht beschreibt, die verschlungenen Wege der Ermittlungen aufzeichnet, die bisweilen die Geduld der Leser auf eine harte Probe stellen. Es sind verschiedene Handlungsebenen, die uns in „Was im Verborgenen ruht“ begegnen, wobei mich Georges Eintauchen in die abgeschlossene Welt der nigerianischen Community im Londoner Nordosten am stärksten beeindruckt und erschüttert hat. Simi, die achtjährige Tochter der Familie Bankole soll beschnitten werden, ein illegaler und verachtenswerter Eingriff, denn „„Die Mädchen werden eines Teils ihres Körpers und damit ihrer selbst beraubt, weil eine ignorante Tradition bestimmt, dass sie nichts empfinden dürfen. Versuchen sie, sich vorzustellen, was FGM für das Leben einer Frau bedeutet, für ihre Zukunft. Die Verstümmelung beraubt sie ihrer Identität, sie macht sie zur käuflichen Ware“ (Zitat, Seite 500), damit der Vater ein Hochzeitsversprechen arrangieren und einen hohen Brautpreis für sie erzielen kann. Deshalb hat er auch keine Skrupel, dieses Vorhaben auch mit brachialer Gewalt gegen den Willen seiner Familie durchzusetzen. Aber nur Tani, Simis Bruder, spricht sich offen dagegen aus und versucht alles Menschenmögliche, um seine kleine Schwester vor diesem Schicksal zu bewahren, die Mutter hingegen steht hinter dem Vorhaben ihres Mannes, möchte aber, dass die Beschneidung fachgerecht und unter hygienischen Bedingungen durchgeführt wird. Lynley, Haver und Nkata tauchen erst nach knapp 200 Seiten auf und werden mit der Suche nach dem Mörder der schwarzen Polizistin Teo Bontempi beauftragt, was sich schwieriger als erwartet in der Hauptstadt des CCTV gestaltet. Viele Motive, viele Verdächtige. Erst als sich im Lauf der Handlung herausstellt, dass diese nicht nur als Mitglied einer Sondereinheit im Londoner Norden ermittelt hat, sondern selbst ein FGM-Opfer war, lichtet sich das Dunkel allmählich. Natürlich tauchen auch jede Menge bekannte Gesichter aus der Reihe auf, manche wesentlich stärker in die Handlung involviert, als es auf den ersten Blick scheint, andere lediglich als Seitenfüller. Ohne Verlust für die Story hätte man hier rigoros kürzen können und sollen, beispielsweise diese langatmigen Beziehungsdiskussionen zwischen Lynley und seiner Freundin. Oder die Verkupplungsversuche von Havers‘ Kollegin. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

  • Aufrüttelnd, berührend, spannend

    Von: Harakiri Datum: 28. March 2022

    Niemals hätte Inspector Lynley sich vorstellen können, dass der Mord an seiner Kollegin Teo so weite Kreise zieht. Seine Ermittlungen führen ihn tief in eine Szene, die ihm unvertraut und dennoch sehr aktuell ist. Bereits der 21. Fall für Thomas Lynley und sein Team. Das Buch beginnt mit Tani Bafoke und seiner nigerianischen Familie. Der Vater, Patriarch, beharrt auf den Riten seines Volkes, aber Tani hat andere Interessen. Er hat eine britische Freundin und schon gar nicht will er, dass seine Schwester Simi beschnitten wird. Seit dem Buch „Wüstenblume“ ist das Thema weibliche Beschneidung kein Tabu mehr und in aller Munde. Leider hat sich in den fast 25 Jahren seit dessen Erscheinen nicht so viel getan, wie Waris Dirie sich das erhofft hatte. Dieses wichtige Thema verarbeitet Elisabeth George nun in einem Kriminalroman, der sehr aufrüttelnd und anschaulich ist. Zum Schreibstil Georges braucht man nicht mehr viel schreiben, der ist wie gehabt super. Man fühlt sich den Charakteren gleich nahe und wie mitten in der Handlung. George verknüpft den Mord, der hinter dem Thema FGM beinahe in den Hintergrund tritt, mit harten Fakten, von denen man denkt, das sollte es doch in Europa so nicht mehr geben. Leider tritt der Roman teilweise etwas auf der Stelle. Die Ermittlungen sind zwar sehr interessant, aber auch sehr langwierig. Weil das Lesen aber so viel Spaß macht, verzeiht man der Autorin das sehr gerne. Fazit. Aufrüttelnd, bewegend, spannend.

  • Ein zu wenig beachtetes Thema, spannend umgesetzt

    Von: danielamariaursula Datum: 04. July 2022

    Deborahs Bildband über die Gesichter Londons hat sogar in Ministerialkreisen Beachtung gefunden und so soll sie an einem Projekt mitarbeiten, welches sie zu einem Projekt für, dass Mädchen und Frauen vor weiblicher Beschneidung (FGM) schützen soll. Als privilegierte Weiße aus der Oberschicht, stößt sie in dieser Gemeinschaft auf Ablehnung und Misstrauen, doch sie hat das Talent, die betroffenen Mädchen zum Reden zu bringen und ihnen die Scheu vor der Kamera zu nehmen. Inspektor Lynley und DS Havers untersuchen derweil den Mord an einer der Ihren. Teo Bontempi war eine schwarze Polizistin, die bis vor kurzem in einer Sondereinheit gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen und FGM ermittelte. Warum sie dieses Herzensprojekt verlassen sollte, wirft bei den Ermittlern Fragen auf. Doch schon sehr bald, haben sie mehr Verdächtige, als ihnen lieb ist und sie kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen von Teos Leben. Ich kenne die ersten 14 Bände der Reihe, aber der Tod von Lynleys schwangerer Frau Helen war damals nichts für mein hormonschwangeres Gemüt und so habe ich bis zum 21. Fall pausiert. Somit war ich kein Neuling der Reihe, habe aber doch einige Jahre pausiert. Daher war ich anfangs irritiert, dass dieser Fall in einem völlig fremden Umfeld in der nigerianisch/somalischen Comunity in London spielt. Wer diese Menschen sind, um die es dort ging, wunderte mich, denn es gab lange keine Leiche und kein Lynley-Team. Aber nach und nach werden die Fäden miteinander verwoben, die Schicksale rücken dichter zusammen, so dicht, dass man bisweilen fragt, ob das denn Zufall sein kann? Mit FGM wird ein leider allzu oft verschwiegendes Kapitel unfassbaren, weiblichen Leidens, mit seinen Hintergründen und Folgen beleuchtet. Doch es geht auch um Vorbehalte innerhalb der Gesellschaft und Kulturen, die sich gegenseitig abschotten und weit davon entfernt sind, offen, tolerant und durchlässig zu sein. Ein starkes Thema, gut recheriert. Durch die vielen Schicksale in die Deborah St.James bei ihrem Projekt Einblick erhält, kann man sehr gut das Leid und den Irrsinn nachfühlen, den diese Community jungen Mädchen zufügt. Ein Leid, das sie ihr Leben lang nicht loslässt. Es geht um eine Community, die sich über ihre Herkunft definiert und nicht ihre Hautfarbe. Diejenigen, deren Familien schon seit vielen Generationen in England leben, sind aus deren Sicht reine Engländer und haben nichts in ihren Familien zu suchen. Auch für sie, ist deren Leben verschlossen, sie sind zu aufgeklärt. Die Vielzahl an Schicksalen führt zu einer Vielzahl von Motiven, die alle in Betracht gezogen und überprüft werden müssen. Doch die Einheit gibt nicht auf und so wird auch dieses komplexe Verbrechen ebenso schlüssig, wie überraschend aufgeklärt. Dieses Mal wird Lynley nicht von schweren Schicksalsschlägen getroffen und Winston Nkarta gewährt Einblicke in sein multi-kulti-Familienleben. Aber nichts davon erschlägt oder erdrückt die eigentliche Geschichte, es lässt die Ermittler nur einfach persönlicher erscheinen, man fühlt sich ihnen dadurch näher. Wenn Barbara Havers in der Hitze Londons zu zerfließen scheint, stand ich hier in unserer Hitzewelle und habe mit ihr gelitten und auch am Ende mit ihr unfassbar gefreut! Meine Tochter kam während des Hörens in die Küche und meinte: Warum spricht das so ein alter Mann, wenn es um eine Frau geht? Na ja, es geht nicht wirklich um DS Havers, sondern mehr um Inspektor Lynley und der ist alt genug, um ständig eine Lesebrille aufzusetzen. Das sah sie dann ein. Stefan Wilkening klingt ruhig und bedacht, distingiert, eben sehr wie Lynley. Kein heißblütiger Hitzkopf, sondern kultiviert und überlegt, selbst in der unerträglichsten Hitze der Großstadt! Mit über 20 h war dies das längste Hörbuch, das ich je gehört habe und es war immerhin um 3 Stunden gekürzt. Ich habe mich aber keinen Moment gelangweilt, sondern kulitivierte Krimiunterhaltung genossen.

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10 Lynley-Fakten!

10 Fakten

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